Die Heuernte in den Bergwiesen

Echt Dufte macht sich auf den Weg in die Berge

Vor wenigen Tagen waren wir dabei, als es hieß: Lederhosen an, Picknickdecke einpacken, Rechen in die Hand und rauf auf die Alpe! Mit unserem kleinen Filmteam haben wir die Heuernte einer Bergwiese bei Gerhard Gehring auf der Alpe begleitet.

Warum eine regelmäßige Bewirtschaftung der Bergwiesen wichtig ist

Mittags um eins. Die Arbeit auf der Bergwiese geht los! Wir treffen uns bei Bergbauer Gerhard am Hof, um von dort zur Alpe durchzustarten. Wir, das sind Verena, Jule (Echt dufte Mama), Michi (Jules Mann) und die Kinder Fini, Charly und Kasi. Von Gerhard wollen wir erfahren was es mit der Besonderheit der Allgäuer Naturschutzflächen auf sich hat, warum die Wiesen hier geerntet werden müssen, um die Artenvielfalt zu erhalten. Man sollte doch meinen, dass Artenvielfalt dort vorkommt wo gerade keine Bewirtschaftung stattfindet. Nun aber erfahren wir, dass die Bergwiesen total verwildern würden, wenn man diese nicht pflegt, das heißt mäht bzw. erntet. Und das zum Großteil von Hand. Ein arbeitsintensiver Nachmittag steht bevor. Weniger für uns von Echt dufte, als für die Familie von Gerhard. Der Aufstieg zum Nordhang lässt uns schon ins Schnaufen kommen. Da kann Gerhard nur lachen. Die Arbeit geht ja jetzt erst los!

Alice im Wunderland im Allgäu

Gerhard schwingt sich auf den Minitraktor. Mit viel Feingefühl wird die Wiese Meter um Meter gemäht. Dabei ist Vorsicht zu walten. Der Hang hat an manchen Stellen sehr weichen Untergrund. Gerhard muss aufpassen wohin er den Traktor steuert und die Kurven Millimetergenau nehmen. An den Rändern der Wiese kann man die Kräuter noch stehen sehen, die alsbald den Weg in die Heusäckchen finden. Und einen großen Schmetterlingsschwarm. Das ist fast wie bei Alice im Wunderland, kommt es uns. Wunderschön. Sowas haben wir noch nie in echt gesehen.

Eine ganz besondere Erfahrung für alle Beteiligten

Auf der unteren Wiese direkt an der Alpe haben Gerhards Mutter und zwei Helferinnen bereits angefangen, die einige Tage zuvor gemähten Gräser und Kräuter zusammen zu rechen, so dass Gerhard sie nach der Mäharbeit auf den Hänger laden kann. Das passiert alles von Hand und ist ziemlich anstrengend. Wer nicht geübt ist, hat nach solch einem Tag Blasen an den Händen. Verena kann das bestätigen. Sie legt für eine Stunde selbst Hand an und ist dann auch froh, als sie den Rechen wieder gegen die Kamera tauscht.

Für Jule, Michi, Charly und Kasi ist das alles ein Erlebnis der besonderen Art. Endlich mal hinter die Kulissen von Echt dufte blicken. Michi hält die Heuernte in den Bergwiesen für den Echt dufte Film, der in Kürze erscheinen soll, fest. Er, Charly und Kasi dürfen bei der Heimfahrt auf dem voll beladenen Ladewagen die Bergwelt von ein paar Meter weiter oben bestaunen. Zurück am Hof bleibt vor der Heu-Abladerei ein Stündchen Zeit für Kaffee und Kuchen. Und einen gemütlichen Ratsch.

Gerhard ist längst schon wieder unterwegs. Zurück zur Alpe, Kühe melken. Von all dem kriegen wir nur noch wenig mit. Beine und Arme sind Müde vom Weide hoch und runter laufen, Fotos machen und rechen. Da hören wir Traktorenknattern um die Ecke. Gerhard sitzt schon wieder am Steuer und fährt das Heu in den Heustadl ein. Am Ende eines erfüllten Nachmittags füllen wir so viel Heu in große Papiersäcke wie wir können. Ist ja doch schon ein Stück bis nach Unterjoch. Und wenn wir schon mal da sind, nehmen wir gleich Säckchen-Füllmaterial mit, damit unsere Mamas morgen wieder loslegen können.

Unsere Produkte mit Heu von der Bergwiese findet ihr > hier.